Das Orientierungscamp

Hello there!

Anknüpfend an meinen letzten Beitrag komme ich in diesem nun zu unserem Orientierungscamp in Tauranga, welches vom 26. Juli bis zum 1. August stattfand. Daneben sind noch zwei weitere Camps mit dem ACVE (der Aufnahmeorganisation) und uns Freiwilligen geplant. Diese wären einmal zur Halbzeit im Januar – das sogenannte „Mid-Term Camp“ – und kurz vor unserer Ausreise im Juli, wo wir alle noch einmal in den Norden pendeln und eine doch hoffentlich sehr schöne Zeit miteinander verbringen, in welcher wir uns über unsere ganzen neuen Erfahrungen austauschen können.

Den Freitagabend am Tag unserer Ankunft verbrachten wir ruhig und mit den anderen Freiwilligen, die bereits angekommen waren. Außerdem konnten wir ausschlafen (Halleluja!), da wir am ersten von den zwei möglichen Einreisetagen eintrafen. Ich kann nicht behaupten, dass ich das nicht ausgenutzt hätte. Ich schlief 13 Stunden am Stück, was für mich glaube ich ein Rekord ist. Auch für den Samstag war noch nicht allzu viel geplant, am Abend lediglich die Vorstellungsrunde und offizielle Begrüßung. Insgesamt waren wir 35 Freiwillige aus der Schweiz, Österreich, Dänemark, Finnland, den USA und Deutschland, wobei aber vor allem aus letzterem mit 25 Leuten die größte Gruppe kam bzw. kommt. Zwar gibt es noch mehr Freiwillige in Neuseeland und in den Projekten, jedoch sind diese schon eher eingereist, zumeist ein halbes Jahr vorher. Alles in allem war es eine sehr schöne Woche und sie hätte gerne noch etwas länger sein können. Zum einen hatten wir ein tägliches Programm mit unterschiedlichen Einheiten über z.B. unseren Freiwilligendienst allgemein, unsere Projekte, die Kiwi culture sowie den Kiwi slang, Maori – die Amtssprache neben Englisch und der neuseeländischen Gebärdensprache oder auch lernten wir, wie man sich im hier Straßenverkehr verhalten, oder besser nicht verhalten sollte. Mal abgesehen vom Linksverkehr. Zum anderen hatten wir auch viel Freizeit, die wir u.a. dazu nutzten, an den Strand zu gehen, dort haufenweise zu fotografieren und Muscheln zu sammeln. Daneben fuhren wir auch einmal in die Stadt, um neue Handykarten zu kaufen und die Gegend zu sehen.

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Ein weiteres Highlight war unser Wettbewerb der Kiwis gegen die Tuis. Am Anfang der Woche wurden wir Freiwillige in zwei Gruppen eingeteilt, die nach zwei sehr bekannten neuseeländischen Vögeln benannt waren. In verschiedenen, über die Woche verteilten Herausforderungen sammelten wir Punkte für unsere Teams. Sei es am Strand beim Morgensport, eine „Talentshow“ mit Musik, Zauberei und Tanz oder eine Liste mit Aufgaben, die in einer bestimmten Zeit erledigt werden mussten. Nur um mal wenige Beispiele zu nennen: eine Sandburg und eine menschliche Pyramide mit allen Teammitgliedern bauen, im Meer schwimmen gehen (ja, es war so kalt wie es klingt) oder eine noch geschlossene Muscheln finden (und ratet mal, wer sie nach langer Suche im Meer endlich gefunden hat ;D). Deren Inhalt musste dann jemand aus dem Team essen (danke nochmal an die beiden, die sich dieser Aufgabe schließlich angenommen haben!).
Relativ am Ende der Woche geschah dann noch etwas doch recht Skurriles (wenn auch es etwas lustig war). Ich weiß nicht genau, wie sie auf diese Idee kamen, aber vier Jungs haben kurzerhand entschieden, sich gegenseitig eine Glatze zu rasieren nachdem sie beim Friseur um die Ecke vergeblich nach einem Termin gefragt hatten. Daraufhin bekamen auch noch mehrere Mädchen einen Undercut verpasst. Tja, warum nicht?
Eine Sache, die aber nicht in Ordnung war, ist, dass immer so verlockend leckerer Kuchen zwischen den Mahlzeiten dastand, nur darauf wartend, gegessen zu werden. Anscheinend ist das hier auch ziemlich üblich in Neuseeland. Da wird man wirklich in Zurückhaltung trainiert. Oder auch nicht. Ähem.

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